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Meine Empfehlungen für Brautpaare - Das Getting Ready Fotoshooting

Weiter geht's mit der neuen Serie in meinem Blog. Denn sehr gerne teile ich meine Erfahrungen aus vielen Hochzeiten mit euch. Heute ein Thema eher für die Braut, wobei auch der Bräutigam gerne dabei sein darf :)

Das Getting Ready von Braut (…und Bräutigam)

Das Getting Ready ist etwas sehr Persönliches. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! Beim Getting Ready wird aus einer „ganz normalen Frau“ eine wunderschöne märchenhafte Braut. Ich empfehle dir, diesen Moment zu zelebrieren und auf schönen, professionellen Getting Ready Fotos festzuhalten.

Hier gerne ein paar Gedanken:

1. Soll ich mein Getting Ready festhalten?
Der Fotograf in mir schreit natürlich förmlich: JAAAAAAA! UNBEDINGT!

Und WARUM…?
Aus meiner Sicht sollen die Hochzeitsfotos an ALLE schönen und emotionellen Momente eurer Hochzeit erinnern! Und das Getting Ready ist zweifelsohne ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit und hat einen hohen emotionellen Wert. Die grosse Anspannung, die Vorfreude und deine Verwandlung zur Braut, sind ganz zauberhafte Momente. Als euer Hochzeitsfotograf halte ich diese Augenblicke mit dem nötigen Feingefühl und meinem fotografischen Können für euch fest.

Wichtig: Hab keine Angst davor, dass du auf den Getting Ready Fotos nicht gut ausschaust, weil du während des Shootings noch nicht fertig gestylt bist. Als Hochzeitsfotograf weiss ich, wie man ein Getting Ready richtig in Szene setzt und kreiere für euch so ganz einzigartige Erinnerungen.

2. Was ist die beste Location fürs Getting Ready?
Es ist eigentlich ganz egal, ob das Getting Ready bei euch Zuhause, bei der Coiffeuse/Make-Up Artist oder im Hotelzimmer eurer Hochzeits-Location stattfindet. Hauptsache die Getting Ready Location bietet genügend Platz, für die Personen die dabei sind. Ideal für mich als Fotograf ist natürlich, wenn die Location hell und freundlich ist. Gut eignen sich Räume mit viel Tageslicht.

Eine attraktive Hotelsuite oder ein Schloss bieten natürlich aussergewöhnliche Fotokulissen und machen es mir einfach, dich perfekt in Szene zu setzen. Möglicherweise gibt es in eurer Hochzeits-Location ja wundervolle Räume, in denen du dich zurecht machen kannst/darfst. Fragt also unbedingt danach!

Extra Tipp I: Ein aufgeräumtes Zimmer ist beim Getting Ready ein Muss!
Extra Tipp II: Entfern vorab bitte alle störenden Etiketten von Brautkleid, Brautschuhen, etc..

3. Alleine oder mit Freunden & Familie?
Willst du die emotionalen Momente des Getting Ready mit Freunden und/oder der Familie teilen, oder doch lieber einfach die Ruhe vor dem Sturm geniessen?
Du musst dich wohlfühlen und solltest darum darauf achten, dass nur die Leute beim Getting Ready dabei sind, die du in dieser Situation auch (unbedingt) dabei haben möchtest. Mach keine Kompromisse! Denn je mehr Leute im Zimmer sind, umso mehr Lärm und Stress entsteht…

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dich gemeinsam mit deinem Partner zurecht zu machen. Auch wenn dann der geniale (Foto-)Moment des “First Look” (ihr seht euch zum ersten Mal in euren Hochzeitskleidern) dadurch wegfällt. Den können wir auch nachstellen :-)        Es ist ein einzigartiges Gefühl, sich zusammen auf die bevorstehende Hochzeit vorzubereiten. Auch die eigenen Kinder können beim Getting Ready dabei sein. Umarmungen und Freudentränen inklusive. Ihr entscheidet!
Ganz egal, ob alleine, zusammen mit deinen Brautjungfern, Freunden & Familie, oder mit deinem Zukünftigen: Hauptsache ist, dass du die Vorbereitungen geniesst und nach dem Getting Ready entspannt und bereit bist für die Hochzeit.
Es ist euer Tag - geniess ihn!

Getting Ready 1.jpg

4. Was ziehe ich beim Getting Ready an?
Der Klassiker ist ein KURZER Satin-Bademantel. Übrigens: Den Braut-Bademantel kann man personalisieren lassen. Coole Sache find ich. Damit du schon beim Getting Ready als Braut erkennbar bist, wählst du am besten einen Braut-Bademantel, der sich von dem deiner Brautjungfern unterscheidet.
Die Schuhe sollten ebenfalls eher gemütlich sein. High Heels würden falsche Zeichen setzen…
Einen schönen und legeren Eindruck machen Braut-Pantoffeln oder verzierte Flip Flops.
Wichtig ist, dass das Letzte was beim Getting Ready fotografiert wird, das “ins Brautkleid schlüpfen” ist.
Das Brautkleid darf keinesfalls Make-Up oder Haarprodukt-Flecken bekommen.

5. Was tragen meine Brautjungfern?
Unterstützen dich deine Brautjungfern beim Getting Ready, oder machen sie sich sogar im selben Raum zurecht? Dann brauchen sie natürlich eine angemessene Kleidung. Schicke und identische Brautjungfern-Bademäntel zaubern eine einheitliche Atmosphäre und die Fotos wirken gleich viel edler :)
Das könnte doch ein kleines aufmerksames Geschenk an deine Brautjungfern sein, oder?

6. Wie setze ich mein Brautkleid in Szene?
Die wichtigste Regel fürs fotografieren des Brautkleides ist: Hängen lassen!
Zum einen sollte es keine unnötigen Falten mehr bekommen und zum anderen kann ich als euer Fotograf dein Brautkleid so in seiner vollen Pracht in Szene setzen. An Bäumen, Fenstern, Türen oder verzierten Wänden wirkt das Brautkleid übrigens besonders schön. Aber da kümmere ich mich natürlich drum.

Extra Tipp: Der kleine Booster für die Präsentation ist ein hübscher, personalisierter Kleiderbügel :-)

Personalisierte Kleiderbügel.jpg
 

7. Welche Getting Ready Fotos sind ein Must Have?
Ganz einfach: Alles, was beim Getting Ready eine Rolle spielt! Dein Schleier, dein Hochzeits-Parfum, die Schuhe, eure Ringe, deine Brautjungfern und natürlich du als Braut, bei jedem Schritt des Zurechtmachens.

Sehr cool ist, wenn du alle Accessoires schon vor dem Shooting bereitlegst. Das erleichtert mir die Arbeit :) 

8. Was ist mit dem Bräutigam?
Auch von IHM sind ein paar Getting Ready Pics ein schönes Andenken an den Hochzeitstag.
Die liebevoll ausgesuchten Details wie Manschettenknöpfe, das Anstecksträußchen, oder das letzte Abklatschen mit dem Trauzeugen, bekommen so einen besonderen Platz in euren Erinnerungsfotos.
Aber ganz klar, der Fokus liegt zu 99% auf der Braut! Sorry Männer :)

9. Und wie kommt die richtige Stimmung auf?
Du solltest dein Getting Ready ganz nach dem Motto „Keep calm and relax!“ gestalten. Ruhig & Entspannt! 
Ein Gläschen Prosecco, deine Liebling-Musik, ein paar Häppchen und deine Brautjungfern um dich – und schon fällt ein Grossteil der Anspannung von dir ab!

Extra-Tipp: Eine Hammer-Playlist, mit einem Musik-Mix aus deinen Favoriten, neuen und alten Hits, Spass und Emotionen, sorgt für die richtige Stimmung und auch für authentische Getting Ready Fotos.


Nun wünsche ich dir ganz viel Spass bei deinem Getting Ready. Geniess es!


Plant ihr für eure Hochzeit?
Dann zögert nicht mich zu kontaktieren. Ich bin mit meiner ganzen Erfahrung sehr gerne für euch da!
Ich freue mich auf Euch. 

Meine Empfehlungen für Brautpaare - Die Sitzordnung

Weiter geht's mit der neuen Serie in meinem Blog. Denn sehr gerne teile ich meine Erfahrungen aus vielen Hochzeiten mit euch. Heute eine Aufgabe, die ihr gemeinsam angehen solltet:

Die Sitzordnung an eurer Hochzeit - oder wer sitzt wo und mit wem

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1. Brauchen wir denn überhaupt eine Sitzordnung?
Habt ihr an eurer Hochzeit mehr als 30 geladene Gäste, dann macht es Sinn eine Sitzordnung zu erstellen. Erstens können Personen mit gleichen Interesse zusammensitzen und zweitens entsteht beim Eintreffen der geladenen Gäste an der Location kein Chaos —> Familie mit 2 Kindern findet keinen Platz, weil nur noch 3 Sitzplätze am einen Tisch und 1 Sitzplatz an einem anderen Tisch frei sind…).

Ganz wichtig: Gebt die Sitzordnung vorher NICHT bekannt, auch nicht der eigenen Familie! Sonst kommen von allen Seiten Extrawünsche und ihr müsst ständig umplanen. Beruhigt eure Gäste einfach damit, dass es ja nur für ein paar Stunden beim Essen ist und sich bei der Party dann jeder hinsetzen darf, wo er/sie mag.

2. Wann und wie planen wir die Sitzordnung?
Grundsätzlich gilt: Macht euch schon früh Gedanken und schreibt eure Notizen auf. Wenn ihr die Gästeliste erstellt, könnt ihr euch also bereits Gedanken machen, wen ihr zusammensetzen wollt und wer nicht miteinander “kompatibel” ist :-)

Wirklich festlegen solltet ihr die Sitzordnung aber erst rund einen Monat vor eurer Hochzeit, und zwar wenn kaum mehr Absagen zu erwarten sind und die Gästeliste final ist. Aber aufgepasst, leider kommt bis zum Schluss immer mal noch eine Absage rein… Damit müsst ihr leben und einen Plan haben!

Und seid euch im Klaren, die Sitzordnung zu erstellen ist eines der unbeliebtesten Dinge der Hochzeitsplanung, einfach weil ihr es nie allen recht machen könnt.
Darum mein Tipp: Macht es also vor allem EUCH recht, denn es ist EUER TAG!

Beginnt mit dem Brauttisch. Wenn feststeht, wer bei euch sitzt, könnt ihr die übrigen Gäste gut verteilen.

3. Wen wollen wir zusammensetzen?
Ihr könnt die Gäste zunächst nach Familienangehörigket oder Freundeskreis zusammensetzen. Andere Personen zum Beispiel nach Hobbies, Interessen, Region, Beziehungsstatus, etc.. Jeder sollte also einen interessanten Gesprächspartner haben, dann ergibt sich der Rest wie von selbst.

Achtung: Achtet unbedingt darauf, wer ggf. zerstritten ist und lieber weit auseinander sitzen sollte…
Grössere Kinder so ab 3-4 Jahren freuen sich, gemeinsam am Kindertisch zu sitzen. Dieser sollte allerdings nicht zu weit von den Eltern weg sein. Platziert Eltern mit kleineren Kindern zudem möglichst in der Nähe des Ausgangs, damit sie ggf. mit dem quengelden Baby, oder dem Kleinkind, das herumlaufen möchte, kurz nach draussen verschwinden können. Sie werden euch dankbar sein, nicht quer durch die gesamte Gesellschaft laufen zu müssen.

4. Sollen wir Partner/Freundeskreise mischen?
Ich empfehle euch auf Experimente, die von sogenannten “Kommunikationsexperten” vorgeschlagen werden, zu verzichten! Also NICHT Paare oder eng befreundete Gruppen voneinander zu trennen, damit alle mit fremden Leuten ins Gespräch kommen müssen/dürfen/sollen… Das ist dann wieder was für den Business-Alltag! Denn viele Hochzeitsgäste würdet ihr damit nur verärgern und das schlägt auf die Stimmung. Man kann niemanden zur Kontaktfreudigkeit “erziehen”. Schon gar nicht an einer Hochzeit! Und

Eine schöne Möglichkeit, damit sich eure Gäste trotzdem “näherkommen“, sind Hochzeitsspiele, die nebenbei laufen. Je nachdem wie ihr es haben wollt, auch schon zu Beginn eurer Hochzeit und nicht erst am Abend beim Fest.

5. Wie finden unsere Gäste ihre Plätze?
Gestaltet zum Beispiel einen auffälligen Sitzplan, den ihr im Eingangsbereich eurer Location (Saal, Zelt, etc.) aufstellt, und der anzeigt wer mit wem an welchem Tisch sitzen darf. Zudem könnt ihr auf den Tischen auch noch Platzkarten aufstellen.
Alternativ kann auch ein Helfer mit einer Liste jedem seinen Sitzplatz zuweisen.

6. Brauchen wir Tischnummern?
Wenn ihr mehr als zwei Tische habt und damit die Gästen nicht lange suchen müssen, solltet ihr auf jeden Fall Tischnummern vergeben. Individuelle Tischnummern sind ausserdem eine wunderschöne Dekoration für die Hochzeitstische und können auf den Hochzeitsstil und ggf. auf die Platzkarten angepasst werden.

7. Sollten wir auch Platzkarten haben?
Ob ihr euren Gästen lediglich den Tisch oder aber einen festen Sitzplatz zuweist, ist von der Bestuhlung der Location und eurem persönlichen Geschmack abhängig.

Bei kleineren Tischen (bis 10 Personen) funktioniert auch eine freie Platzwahl an den Tischen. Legt für den Tischplan also lediglich fest, wer gemeinsam am Tisch sitzen soll, der Rest ergibt sich. Dafür einfach alle Namen der Gäste, die an einem Tisch sitzen sollen, auf ein Schild am Tisch schreiben.

Bei grösseren Tafeln hingegen macht es Sinn, jedem Gast einen Sitzplatz zuzuweisen und so mit einer exakten Sitzordnung Chaos vermeiden. Dabei sind Tischkarten nicht nur eine praktische Orientierung, sondern auch eine schöne Tischdekoration, die sehr individuell gestaltet werden kann.

8. Wer sitzt beim Brautpaar?
Prinzipiell gilt für die Sitzordnung, dass “wichtigere” Personen wie Eltern, Trauzeugen, etc. näher beim Brautpaar platziert werden (sollten), als “unwichtigere” wie Freunde, entferntere Verwandte, etc..

Wollt ihr der Tradition folgen, dann sitzt am Brauttisch zunächst die Braut rechts von Bräutigam. Rechts neben ihr kommen der Vater des Bräutigams und daneben seine Frau. Neben dem Bräutigam sitzt die Mutter der Braut und daneben ihr Mann. Kommen nun weitere nahe Verwandte dazu, sitzen Damen und Herren immer abwechselnd nebeneinander. Bei runden Tischen sitzen die Trauzeugen zwischen Brautvater und Bräutigammutter. Grosseltern und Geschwister dürfen am Familientisch Platz nehmen.

Bei geschiedenen Eltern oder engsten Familienangehörigen, die sich nicht gut verstehen, kann es einfacher sein, wenn das Brautpaar nur mit den Trauzeugen zusammen sitzt oder gar einen eigenen Tisch zu Zweit hat.

Dieser wird „Sweetheart-Table“ genannt :-)

Mein Tipp: Brautpaare, die selbst nicht besonders viel Wert auf Traditionen legen, setzen sich so zusammen, wie es ihnen am schönsten erscheint und platzieren neben sich, wen sie am liebsten dort haben möchten. Ich wiederhole mich an dieser Stelle: Es ist EURER TAG!

Wichtig ist einfach, dass der Brauttisch so positioniert ist, dass Braut und Bräutigam eine allfällige Bühne und Tanzfläche gut sehen können und Blickkontakt zu möglichst allen Gästne haben. Ist das schwierig, sollte es einen separaten, kleinen Tisch mit 2 Stühlen geben, an dem das Brautpaar bei Vorführungen Platz nehmen kann und so immer eine gute Sicht hat.



So, nun wünsche ich euch viel Spass beim Erstellen eurer Sitzordnung!


Plant ihr für eure Hochzeit im 2019?
Oder habt ihr Ideen die ihr mit einem Profi fotografisch umsetzen möchtet?
Dann zögert nicht mich zu kontaktieren. Ich bin auch im neuen Jahr sehr gerne für euch da!

Meine Empfehlungen für Brautpaare - Brautjungfernkleider

Weiter geht's mit der neuen Serie in meinem Blog. Denn sehr gerne teile ich meine Erfahrungen aus vielen Hochzeiten mit euch. Heute eine Frage die sich für die Braut stellt:

Brautjungfernkleider richtig aussuchen

Einfach wunderbar! Als Braut darfst du alles rund um eure Hochzeit bestimmen – sogar welches Brautjungfernkleid deine besten Freundinnen tragen sollen. Eine tolle, aber auch etwas schwierige Aufgabe, denn schliesslich sollen sich deine Mädels wohlfühlen in ihrem Brautjungfernkleid.

Aber eines sei gleich am Anfang gesagt: Deine besten Freundinnen alle im gleichen Kleid; oder zumindest in einem gleichfarbenen Kleid: Das ist der Hingucker an eurer Hochzeit. Neben dir als Braut natürlich :-)
Und ich als Fotograf liebe das, denn das gibt einfach wundervolle Fotos!

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Das gleiche Brautjungfernkleid für alle?

Für ein besonders einheitliches Erscheinungsbild ist es natürlich ideal, wenn deine Brautjungfern ein identisches Kleid tragen. Am besten sucht ihr eure Brautjungfernkleider gemeinsam aus, wobei du die Richtung vorgeben solltest, damit die Brautjungfernkleider dann auch zu deinem Hochzeitskleid passen.

Jede deiner Freundinnen sollte aber sagen, was für sie gar nicht geht. Ausserdem solltet ihr schauen, dass das Brautjungfernkleid zur Trägerin passt. Spaghettiträger beispielsweise passen nicht zu jeder Figur. Je nach Anzahl deiner Brautjungfern ist es mitunter etwas schwierig, ein Kleid zu finden, das allen gefällt. Manche mögen es eventuell weniger weiblich, andere lieben einen starken Auftritt. Manche tragen gerne knielang, andere mögen es festlicher.
Aber aufgepasst: Wichtig ist, dass dich deine Begleiterinnen im Auftritt nicht übertreffen!.

Macht doch gemeinsam an einem Mädelsabend ein Brainstorming und stöbert schon mal im Internet. Dort könnt ihr auch erste Kleider in die engere Wahl nehmen. Macht euch aber nicht unnötig Stress!
Hauptsache ist, alle fühlen sich in dem Kleid wohl und strahlen auf den Fotos mit glücklichen Gesichtern.

Verschiedene Schnitte, aber ein Look?

Die einfachere Variante ist: Als Braut gibst du bloss einige grundlegende Kriterien für Farbe, Länge, Stil (z.B. Cocktailkleid oder Wickelkleid) vor und deine Mädels suchen ihre Brautjungfernkleider selber aus. Je nachdem wie ihr es vereinbart, ist es auch möglich, dass jede Brautjungfer ein eigenes Modell wählt, solange es mit den anderen abgestimmt ist.

Natürlich gerne gemeinsam an einem Shoppingtag, damit ihr euch gegenseitig bei der Wahl der Brautjungfernkleider beraten könnt. Dies hat auch den Vorteil, dass ihr günstige Brautjungfernkleider finden könnt, die nicht speziell für euch geschneidert werden müssen. Auch eine schöne Möglichkeit: Du und deine Brautjungfern sammeln in Zeitschriften oder im Internet einige Fotos von tollen Kleidern und ihr schaut gemeinsam, welcher Stil ein stimmiges Gesamtbild ergeben würde.

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Welche Farbe sollen die Brautjungfernkleider haben?

Grundsätzlich ist, abgesehen von Weiss und Schwarz, jede Farbe erlaubt. Beliebte Farben für Brautjungfernkleider sind Rosa, Blau, Gelb, Grün, Lila oder ein elegantes Grau. Grundsätzlich dürfen es gerne Pastelltöne sein. Zarte, pastellige, dezente Farben liegen sehr im Trend und wirken modisch.

Doch das Wichtigste ist, dass die Farbe zu eurem Fest und dem Hochzeitsmotto passt. Orientieren kannst du dich dafür an euren Hochzeitsfarben, eventuellen Farbtupfern in deinem eigenen Kleid oder am Brautstrauss.

Möglich ist es auch, deinen Brautjungfern für die Kleider eine Farbfamilie vorzugeben. So kann deine Freundin sowohl ein gelbes Kleid tragen, aber auch in einem hellen Orange überzeugen.

Ein guter Kompromiss, um alle Mädels glücklich zu machen: Wählt die Kleider in der gleichen Farbe, aber mit unterschiedlichen Schnitten und Stoffen. So findet jede einfacher etwas für ihren Figurtyp.

Die Länge der Brautjungfernkleider

Ein langes, wallendes Gewand, knielang oder ein freches, kurzes Kleidchen? Die Länge der Kleider für die Brautjungfern sollte etwa gleich sein. Einen schönen Kontrast zum Brautkleid erreichst du, indem die Brautjungfernkleider kurz sind, wenn du ein langes Kleid trägst und andersherum.

Schuhe, Tasche und Accessoires

Natürlich sollte neben den Brautjungfernkleider auch alle anderen Accessoires zu dir und zum Gesamtoutfit passen. Sprecht also auch Details wie Schuhe und Taschen ab – zumindest Farbe und Stil sind besser einheitlich oder vielleicht sogar identisch. Wenn die Brautjungfern einen gleichen Haarschmuck, Nagellack oder ein ähnliches Halstuch tragen, setzt das einen zusätzlichen festlichen Akzent.

Und ja, Brautjungfernkleider findet ihr am einfachsten in Brautmodegeschäften oder Boutiquen - eher teurer. Und natürlich im Internet. Zalando zum Beispiel hat eine MEEEEGA Auswahl an wundervollen Ball- und Cocktailkleider. Ich wünsche dir und deinen besten Freundinnen viel Spass bei der Auswahl!


Plant ihr für eure Hochzeit im 2019?
Oder habt ihr Ideen die ihr mit einem Profi fotografisch umsetzen möchtet?
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Meine Empfehlungen für Brautpaare - Hochzeitsbuffet oder Dinner?

Aus meiner Erfahrung und meinen Erlebnissen als Hochzeitsfotograf, gebe ich euch in meinem Blog immer wieder Tipps und Empfehlungen für euren schönsten Tag.

Hochzeitsbuffet oder Hochzeitsmenü?

Grundsätzlich gilt auch beim Hochzeitdinner: Qualität kommt vor Quantität. Bietet also ggf. etwas weniger Auswahl an und sorgt dafür für Qualität. Wichtig ist, dass das was ihr auslest, euch auch schmeckt!

Es müssen nicht immer alle saisonalen Produkte vorhanden sein. Schliesslich sollten diese auch „buffettauglich“ sein. Damit beispielsweise Pommes Frites nicht pappig werden, dürfen diese nicht zu lange liegen. Da müsste der Caterer also immer für frischen Nachschub sorgen.

Tipp: Für die Hochzeitsgesellschaft ist es immer angenehmer, wenn alle Speisen am Buffet beschriftet sind. Das ist zudem für Vegetarier und Veganer viel praktischer, als nachfragen zu müssen.

Das Hochzeitsbuffet – Die Vorteile

Der wichtigste Vorteil des Hochzeitsbuffet ist, dass man als Gast eine viel grössere kulinarische Auswahl hat, als bei einem servierten Menü. Das wird von vielen Gästen sehr geschätzt, da man/frau sich das Essen selbst auslesen und zusammenstellen kann. So haben Fleischliebhaber, Vegetarier und Veganer oder auch Lebensmittelallergiker die Möglichkeit, sich ihr Menü ganz nach ihren Wünschen zusammenzustellen.

Mit einem Hochzeitsbuffet reduziert sich auch das Risiko, dass gewisse Gäste nicht genug zu Essen bekommen... Denn manch einer isst ja gerne etwas mehr und da ist das Gerede dann schnell gross, man wäre auf der Hochzeit zu geizig, um ein richtiges Essen anzubieten.
Mit einem Hochzeitsbuffet kann sich jeder Gast soviel holen, wie er möchte.

Durch das Buffet kommt rasch eine lockere Stimmung auf. Denn die Gäste müssen aufstehen und bewegen sich öfter zwischen dem Buffet und den und Esstischen hin- und her. Viele Gäste beginnen so gleich am Anfang ein kurzes Gespräch mit anderen Hochzeitsgästen, während sie in der Schlange stehen. Die Gefahr eines eher “steifen” Ambientes besteht so nicht.

Das Hochzeitsbuffet – Die Nachteile

Ganz offensichtlich ist der optische Nachteil. Wer Wert auf schön arrangierte Speisen legt, ist mit dem Hochzeitsmenü klar besser beraten! Und gerade bei kleineren Hochzeitsgesellschaften ist ein serviertes Menü schlicht schöner und empfehlenswerter.

Probleme, die durch ein Hochzeitsbuffet entstehen können, liegen meist an der Location oder am Cateringservice selbst. So kann es beispielsweise sein, dass zwischen den Tischen nicht genügend Platz vorhanden ist, damit die Gäste ohne Einschränkung zum Hochzeitsbuffet gehen können. Oder es hat in der Location schlicht nicht genügend Platz, um das Hochzeitsbuffet schön aufbauen zu können. Besonders bei grossen Hochzeiten mit vielen Gästen, kann dies zu einem Problem führen, wenn nur ein Buffet aufgebaut werden kann. Dann kann es vorkommen, dass die Gäste lange anstehen müssen :(

Versucht also im Vorfeld mit dem Caterer zu klären, ob und wie ein für eure Gästezahl ideales Hochzeitsbuffet realisiert werden kann.

Weiter wird das Essen schneller kalt. Dieses Problem hat man bei einem Menü natürlich nicht, da das Essen direkt aus der Küche serviert wird. Auf warmen Tellern selbstverständlich.

Aber auch beim Hochzeitsbuffet gibt es dafür ein paar Tricks: Das warme Buffet sollte so aufgebaut sein, dass es warmgehalten werden kann. Denn sicherlich möchte keiner der Gäste sein Fleisch lauwarm oder gar kalt essen. Ein guter Caterer wird selbstverständlich dafür besorgt sein. Wenn euer Partyservice noch wenig Erfahrung mit Hochzeitsbuffets hat, solltet ihr diesen Punkt aber unbedingt ansprechen.

Da sich jeder Gast selber bedient, sieht das Essen nach kurzer Zeit leider nicht mehr ganz so appetitlich aus. Ihr könnt dem etwas vorbeugen, indem ihr 1-2 Personen beauftragt, die immer wieder mal nach dem Rechten sehen und zum Beispiel leere Platten beiseite räumen.
Aber auch hier ist ein professioneller Caterer entsprechend mit Personal bestückt, welches aufräumt, wegräumt oder auch das restliche Essen wieder schön arrangiert.

Ein Kompromiss: Die Mischung aus Hochzeitsbuffet und Hochzeitsmenü

Wenn ihr bei der Entscheidung Buffet oder doch lieber serviertes Menü nicht sicher seid, so könnt ihr auch eine Variante aus beidem umsetzen. Lasst so beispielsweise Vorspeise, Suppe oder Salat zum Tisch bringen und bietet den Hauptgang am Buffet an.
Oder gleich umgekehrt: Präsentiert Vorspeisen, Salat und später das Dessert am Buffet, der Hauptgang aber wird an den Tisch serviert.

Auch eine schöne Idee:

Betreten die Gäste den Raum, sind auf den Tischen bereits erste Häppchen und Fingerfood vorhanden.
Das ist besonders praktisch, wenn alle vom langen Hochzeitstag schon etwas hungrig geworden sind.

Der Mitternachtssnack in Buffetform

Der Mitternachtssnack in Buffetform ist optimal, da sich jeder Gast zum für ihn passenden Zeitpunkt selber bedienen kann. Während die einen noch tanzen, können die anderen den Snack kaum erwarten.

Die Kosten

Ein Buffet muss nicht unbedingt günstiger zu stehen kommen als ein serviertes Menü. Denn wenn ihr nur das beste Fleisch und den erlesensten Fisch für euer Hochzeitsbuffet haben möchtet, geht das schnell ins Geld! Zu den Kosten für das Hochzeitsbuffet müsst ihr unbedingt noch die Getränke dazurechnen, denn die kosten manchmal mehr als das ganze Hochzeitsbuffet…

Ich wünsche euch viel Spass bei der Planung und schon jetzt “En Guete”.


Plant ihr für eure Hochzeit im 2019?
Oder habt ihr Ideen die ihr mit einem Profi fotografisch umsetzen möchtet?
Dann zögert nicht mich zu kontaktieren. Ich bin auch im neuen Jahr sehr gerne für euch da!