Meine Empfehlungen für Brautpaare - Part 1

Heute starte ich eine neue Serie in meinem Blog. Denn sehr gerne teile ich meine Erfahrungen aus vielen Hochzeiten mit euch. Eine Grundsatzfrage bei der Planung der Hochzeit ist:

Hochzeitsbuffet oder Hochzeitsmenü?

Grundsätzlich gilt auch beim Hochzeitdinner: Qualität kommt vor Quantität. Bietet also ggf. etwas weniger Auswahl an und sorgt dafür für Qualität. Wichtig ist, dass das was ihr auslest, euch auch schmeckt!

Es müssen nicht immer alle saisonalen Produkte vorhanden sein. Schliesslich sollten diese auch „buffettauglich“ sein. Damit beispielsweise Pommes Frites nicht pappig werden, dürfen diese nicht zu lange liegen. Da müsste der Caterer also immer für frischen Nachschub sorgen.

Tipp: Für die Hochzeitsgesellschaft ist es immer angenehmer, wenn alle Speisen am Buffet beschriftet sind. Das ist zudem für Vegetarier und Veganer viel praktischer, als nachfragen zu müssen.

Das Hochzeitsbuffet – Die Vorteile

Der wichtigste Vorteil des Hochzeitsbuffet ist, dass man als Gast eine viel grössere kulinarische Auswahl hat, als bei einem servierten Menü. Das wird von vielen Gästen sehr geschätzt, da man/frau sich das Essen selbst auslesen und zusammenstellen kann. So haben Fleischliebhaber, Vegetarier und Veganer oder auch Lebensmittelallergiker die Möglichkeit, sich ihr Menü ganz nach ihren Wünschen zusammenzustellen.

Mit einem Hochzeitsbuffet reduziert sich auch das Risiko, dass gewisse Gäste nicht genug zu Essen bekommen... Denn manch einer isst ja gerne etwas mehr und da ist das Gerede dann schnell gross, man wäre auf der Hochzeit zu geizig, um ein richtiges Essen anzubieten.
Mit einem Hochzeitsbuffet kann sich jeder Gast soviel holen, wie er möchte.

Durch das Buffet kommt rasch eine lockere Stimmung auf. Denn die Gäste müssen aufstehen und bewegen sich öfter zwischen dem Buffet und den und Esstischen hin- und her. Viele Gäste beginnen so gleich am Anfang ein kurzes Gespräch mit anderen Hochzeitsgästen, während sie in der Schlange stehen. Die Gefahr eines eher “steifen” Ambientes besteht so nicht.

Das Hochzeitsbuffet – Die Nachteile

Ganz offensichtlich ist der optische Nachteil. Wer Wert auf schön arrangierte Speisen legt, ist mit dem Hochzeitsmenü klar besser beraten! Und gerade bei kleineren Hochzeitsgesellschaften ist ein serviertes Menü schlicht schöner und empfehlenswerter.

Probleme, die durch ein Hochzeitsbuffet entstehen können, liegen meist an der Location oder am Cateringservice selbst. So kann es beispielsweise sein, dass zwischen den Tischen nicht genügend Platz vorhanden ist, damit die Gäste ohne Einschränkung zum Hochzeitsbuffet gehen können. Oder es hat in der Location schlicht nicht genügend Platz, um das Hochzeitsbuffet schön aufbauen zu können. Besonders bei grossen Hochzeiten mit vielen Gästen, kann dies zu einem Problem führen, wenn nur ein Buffet aufgebaut werden kann. Dann kann es vorkommen, dass die Gäste lange anstehen müssen :(

Versucht also im Vorfeld mit dem Caterer zu klären, ob und wie ein für eure Gästezahl ideales Hochzeitsbuffet realisiert werden kann.

Weiter wird das Essen schneller kalt. Dieses Problem hat man bei einem Menü natürlich nicht, da das Essen direkt aus der Küche serviert wird. Auf warmen Tellern selbstverständlich.

Aber auch beim Hochzeitsbuffet gibt es dafür ein paar Tricks: Das warme Buffet sollte so aufgebaut sein, dass es warmgehalten werden kann. Denn sicherlich möchte keiner der Gäste sein Fleisch lauwarm oder gar kalt essen. Ein guter Caterer wird selbstverständlich dafür besorgt sein. Wenn euer Partyservice noch wenig Erfahrung mit Hochzeitsbuffets hat, solltet ihr diesen Punkt aber unbedingt ansprechen.

Da sich jeder Gast selber bedient, sieht das Essen nach kurzer Zeit leider nicht mehr ganz so appetitlich aus. Ihr könnt dem etwas vorbeugen, indem ihr 1-2 Personen beauftragt, die immer wieder mal nach dem Rechten sehen und zum Beispiel leere Platten beiseite räumen.
Aber auch hier ist ein professioneller Caterer entsprechend mit Personal bestückt, welches aufräumt, wegräumt oder auch das restliche Essen wieder schön arrangiert.

Ein Kompromiss: Die Mischung aus Hochzeitsbuffet und Hochzeitsmenü

Wenn ihr bei der Entscheidung Buffet oder doch lieber serviertes Menü nicht sicher seid, so könnt ihr auch eine Variante aus beidem umsetzen. Lasst so beispielsweise Vorspeise, Suppe oder Salat zum Tisch bringen und bietet den Hauptgang am Buffet an.
Oder gleich umgekehrt: Präsentiert Vorspeisen, Salat und später das Dessert am Buffet, der Hauptgang aber wird an den Tisch serviert.

Auch eine schöne Idee:

Betreten die Gäste den Raum, sind auf den Tischen bereits erste Häppchen und Fingerfood vorhanden.
Das ist besonders praktisch, wenn alle vom langen Hochzeitstag schon etwas hungrig geworden sind.

Der Mitternachtssnack in Buffetform

Der Mitternachtssnack in Buffetform ist optimal, da sich jeder Gast zum für ihn passenden Zeitpunkt selber bedienen kann. Während die einen noch tanzen, können die anderen den Snack kaum erwarten.

Die Kosten

Ein Buffet muss nicht unbedingt günstiger zu stehen kommen als ein serviertes Menü. Denn wenn ihr nur das beste Fleisch und den erlesensten Fisch für euer Hochzeitsbuffet haben möchtet, geht das schnell ins Geld! Zu den Kosten für das Hochzeitsbuffet müsst ihr unbedingt noch die Getränke dazurechnen, denn die kosten manchmal mehr als das ganze Hochzeitsbuffet…

Ich wünsche euch viel Spass bei der Planung und schon jetzt “En Guete”.


Plant ihr für eure Hochzeit im 2019?
Oder habt ihr Ideen die ihr mit einem Profi fotografisch umsetzen möchtet?
Dann zögert nicht mich zu kontaktieren. Ich bin auch im neuen Jahr sehr gerne für euch da!